Workshop Frauen 24.2.

Workshop Wechseljahre Tara

Hallo Ihr Lieben, schön war der Workshop mit Euch heute! Danke für Euer Vertrauen!
Ich hatte ja versprochen, hier die Rezepte und Tipps einzustellen.

Viele Beschwerden des PMS, auch in der Prämenopause, kommen von einer gestauten und überforderten Leber. Symptome wie Migräne, Gereiztheit etc. können die Folge sein. Dafür ist dieser Tee hilfreich.

Lebertee

40g Löwenzahnwurzel
40g Mariendistelsamen
20g Artischockenblätter
20g Pfefferminze
Ein Teelöffel der Mischung in einer Tasse mit heißem Wasser überbrühen, 10 min ziehen lassen, vor dem Essen schluckweise trinken. Zweimal am Tag.

Für regelmäßige Entgiftung sorgen, vor allem, wenn sie durch fehlende Monatsblutung wegfällt! Z. B. durch Entlastungstage, Intervallfasten, Safttag etc.
Und den Leberwickel nicht vergessen!

Östrogenüberschuss/ Progesteronmangel
Mönchspfeffer, Agnus castus
Tee oder Tinktur oder Kapseln zum Ausgleich
Wirkt ausgleichend auf Hormone und Gefühle, auf den Zyklus
Nur in 2. Zyklushälfte einnehmen – also ab Eisprung; ohne Mens, nach errechnetem Eisprung
3mal täglich 1 Tasse, oder 3mal 15 Tropfen in Wasser

Symptome bei Östrogenuntergewicht
Hitzewallungen, Kreislaufprobleme, Herzrasen, Stimmungsschwankungen –besonders depressive Verstimmungen, Trockenheit von Haut und Schleimhäuten.

Salbei, Hopfen, Traubensilberkerze – östrogenausgleichend
Leinsamen: östrogenausgleichend und enthält Omega 3, geschrotet 1-3 Eßlöffel in Müsli oder Quark, viel trinken – quillt! Pflegt die Schleimhäute

Hitzewallungen
Aufsteigende Hitze als Energie? Energie die neu verteilt werden will, die einen neuen Einsatzort haben will?

schlechter: durch scharfe Gewürze, Alkohol, Nikotin, hoher Salz-, Zucker-, Kaffeekonsum
besser: kalte Arm- oder Beingüsse nach Kneipp, Saunabesuche, regelmäßiger Sport

Salbei wirkt ausgleichend auf die Schweißproduktion: 1-2 Blättchen pro Tasse, 2-3 Min ziehen lassen. Abkühlen und höchstens lauwarm trinken. 2-3 Tassen über den Tag, oder abends vor ins Bettgehen.
Pfefferminzöl (kühlt ab)
Rosengeranie (hormonmodulierend)

Depressionen
Wechseljahre gehen häufig mit Stimmungsschwankungen einher, sie sind meist nicht konstant sondern wellenartig.
Ist deine Stimmung über längere Zeit traurig und trübe, solltest Du Dir eventuell psychische Unterstützung suchen.

Johanniskrautee erhellt dunkle Tage, Vorsicht, Sonnenlicht kann dann Flecke auf der Haut machen!
Melisse, Saathafer und Hopfen beruhigen und schenken Gelassenheit.
Bergamotteöl wirkt stimmungsaufhellend und nervenentspannend.
Limettenöl, ein lieblicher Muntermacher

Schlafstörungen
– Schlaf ist notwendig zur Regeneration
– Frauen mit Kindern haben häufig einen leichteren Schlaf, weil sie ein Ohr bei ihnen haben/hatten. Das lässt sich nicht so leicht abtrainieren!
– Progesteron hilft in den Tiefschlaf zu kommen. Fehlt es, kommt es zu Schlafstörungen.
– Außerdem wird beim Älterwerden weniger Melatonin ausgeschüttet, das Schlafhormon schlechthin.
– Schlafkultur bei Schlafstörungen: darauf achten dass man abends Leichtes isst, nichts Aufregendes sieht/macht.
– Keine aufwühlenden Telefonate führen. Nicht bis zuletzt an Smartphone und Rechner sitzen.

Was hilft, sind zum einen die bewährten Hausmittel. Die warme Milch mit Honig, das „ansteigende Fußbad“ (am besten mit einfachem Salz), mit denen man am Abend zu sich und zur Ruhe kommen kann.
– Zum anderen ätherische Öle, allen voran Lavendel. Lavendelöl ist ein vielseitiger Allrounder, der desinfiziert, Schwellungen lindert und vor allem beruhigt und entspannt. Wem der Geruch zu intensiv ist, gibt etwas Orangenöl dazu. Einfach jeweils zwei Tropfen der beiden Öle auf ein Taschentuch träufeln und neben das Kopfkissen oder auf den Nachtisch legen.
Außerdem kommen folgende Öle in Frage:
– Bergamotte (wenn man nicht zur Ruhe kommt)
– Neroli (beruhigt Nervensystem; erhöht Dauer und Qualität des Schlafs)
– Weihrauch (reguliert verschiedene Hormone, löst körperliche und seelische Verkrampfungen)

Natürlich kannst Du diese Düfte auch mit einer Aromalampe in den Raum bringen, in dem Du Dich am Abend aufhältst.
Natürliche Schlafhilfen: Melissenblätter, Hopfenzapfen und Schafgarbe zu gleichen Teilen mischen.

Hopfenmilch
Zwei Tl Hopfenzapfen mit einer großen Tasse Milch kurz aufkochen, zugedeckt sieben Minuten ziehen lassen, abseihen, den Honig zugeben.

Traubensilberkerze (Cimicifuga), auch bei Schlaflosigkeit, Gereiztheit. Gibt es als Kapseln oder von Ceres in einer sehr guten Urtinktur.

Zum Anregen der Nebennieren eignen sich die ätherischen Öle von Basilikum, Geranie, Kiefer und Rosmarin.

Das ist zwar immer noch nicht alles, was ich Euch vorstellen wollte, aber vielleicht machen wir ja wirklich einen Workshop Wechseljahre 2.0!
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag!

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