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Wechseljahre – die Zeit der Schlafstörungen

Mit den Wechseljahren und den unregelmäßigen Perioden beginnen für viele Frauen die kurzen Nächte. Das mag man aus anderen Situationen kennen: Wenn die „Mühle im Kopf“ nicht zur Ruhe kommen will und das Kopfkino keine Pause kennt. Viele Lebenssituationen können so ihre Spuren in der Nachtruhe hinterlassen.

Der Weg bis zur Menopause, die hormonellen Umstellung bis zur letzten Regelblutung und darüber hinaus, kann mühsam sein. Schlaf als zentraler Moment der Regeneration ist in dieser Phase besonders wichtig und zugleich gefährdet. Dabei sind Frauen besonders anfällig für Schlafstörungen, unter anderem, weil sie darauf konditioniert sind, im Schlaf immer ein Ohr beim Kind zu haben. Hier erfährt der gesunde Schlaf eine erste nachhaltige Erschütterung. Diese Prägung kann in späteren Jahren mit dem veränderten Hormonhaushalt und dem Wechsel der Lebensphasen dem regenerativen Schlaf, einem großartigen Geschenk für unsere Gesundheit, arg zusetzen.

Was hilft, sind zum einen die bewährten Hausmittel, die man ausprobieren kann. Die bekannte warme Milch mit Honog gehört ebenso dazu wie ein sogenanntes „ansteigendes Fußbad“ (am besten mit einfachem Salz), mit denen man am Abend zu sich und zur Ruhe kommen kann.

Zum anderen sind ätherische Öle eine gute Hilfe, allen voran Lavendel. Lavendelöl ist ein vielseitiger Allrounder, der desinfiziert, Schwellungen lindert und vor allem beruhigt und entspannt. Wem der Geruch zu intensiv ist, gibt etwas Orangenöl dazu. Einfach jeweils zwei Tropfen der beiden Öle auf ein Taschentuch träufeln und neben das Kopfkissen oder auf den Nachtisch legen.

Natürlich können Sie diese Düfte auch mit einer Aromalampe in den Raum bringen, in dem Sie sich am Abend aufhalten. Wichtig ist vor allem die Qualität der verwendeten Öle: Achten Sie auf eine solide biologische Qualität der Herstellung. Bei Bedarf können Sie gerne bei mir den ein oder anderen Anbieter erfragen.

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