Und nach dem Fasten?

Dieses Jahr gab es reges Interesse an meinem Angebot Basenfasten zu begleiten. Ich freue mich, dass sich einige PatientInnen dazu entschlossen haben. Das Basenfasten hat bei manchen eine entscheidende Wende im Heilungsprozess gebracht, da durch die Entlastung des Körpers die Selbstheilungskräfte besser wirken können.

Zum anderen kamen gesunde Menschen, die durch das angeleitete Basenfasten mehr Leichtigkeit und Bewusstheit in ihr Leben gebracht haben.
So oder so, das Basenfasten stellt einen guten Zeitpunkt zum Überdenken der eigenen Ernährungsgewohnheiten und einer Umstellung der Ernährung dar.

Nochmal Grundsätzliches zum Säure-Basen-Haushalt bzw. die Vorgänge beim „Übersäuern“
Es gibt keine chronische Erkrankung (dazu zählen auch Allergien!), ohne Übersäuerung des Gewebes (besonders des Bindegewebes) und Dysfunktion des Darms!
Viren, Bakterien und Pilze fühlen sich wohl in einem übersäuerten Organismus! Fatalerweise führt die Übersäuerung des Gewebes zu einem zu wenig sauren Milieu in Magen, Dickdarm und Scheide mit entsprechenden Folgen und Erkrankungen.

Der Überschuss an Säuren wird abgefangen einerseits durch Mineralien, um zu verhindern, dass auch das Blut sauer wird. Dadurch kann es zu Mineralienmangel kommen. Eine andere Möglichkeit, die der Körper hat um die Säuren unschädlich zu machen ist, sie in Fett einzulagern. Zu diesem Zweck wird immer mehr Fett angesammelt, um die Säuren darin speichern zu können und viele Menschen sind aus diesem Grund übergewichtig.
Bis hierhin nochmal kurz der Grund, warum Basenfasten so sinnvoll ist…
Da macht es Sinn, nach dem Fasten darauf zu achten, nicht wieder schnell „zu sauer“ zu werden!

Dafür sind einige Fragen nützlich:
Welche meiner liebgewonnenen Gewohnheiten, die zur Versäuerung führen – wie z.B. Schokolade oder Chips am Abend, oder Salamipizza – kann ich weglassen? Worauf möchte ich nicht verzichten?

Wie kann ich mich basischer im Alltag ernähren?
Wenn es durch Kantinenessen etc. schwierig wird, sich basisch zu ernähren, wie wäre es dann mit einem basischen Tag in der Woche? Oder einer rein basischen Mahlzeit am Tag?
Hilfreich ist es in diesem Fall auch, die nächste Basenfastenwoche zu planen.

Die idealste Variante, um möglichst basisch zu bleiben, ist, sich nach der 80:20 Regel zu ernähren: d.h. 80% Basenbildner wie in der Basenwoche, und 20% Säurebildner, und da am besten die „guten“ Säurebildner. Das sind Vollkorngetreide, Joghurt, Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Adzukibohnen, Sojabohnen, Kichererbsen; Nüsse und Kokos; Sojaprodukte, Artischocken, Spargel, Rosenkohl, grüner und weißer Tee, und auch Bioeier.
Eine konsequent basische Ernährung empfiehlt sich besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Arthritis, bestimmten Stoffwechselerkrankungen, Allergien usw.

Zum Weiterlesen: Zentrum der Gesundheit, https://www.zentrum-der-gesundheit.de